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Gemeinsam mehr erreichen

Wie wir unsere Umwelt aktiv mitgestalten können  

 
Von Carsharing über das Stadtrad bis hin zum Couchsurfing – Dinge zu verleihen, zu tauschen und miteinander zu teilen liegt im Trend! Und das ist auch gut so, denn wir müssen nicht alle immer alles neu kaufen und besitzen. Wofür auch? Viele Gegenstände brauchen wir nicht permanent. Stattdessen können wir andere daran teilhaben lassen und auf diese Weise wertvolle Ressourcen sparen. Sich gegenseitig auszuhelfen, ist also ein wichtiger Schritt in eine nachhaltige Lebensweise.
 

 

Deine Aufgabe

Werde (in deiner Nachbarschaft) aktiv und hab Spaß dabei. In diesem Newsletter stellen wir dir Plattformen vor, die dir dabei helfen dich zu vernetzen und deine Umgebung neu kennenzulernen. Du musst nicht alle Schritte zwingend durchführen – fühl dich einfach inspiriert und setze um, was für dich machbar ist.
 
Schritt 1
Du brauchst dringend Werkzeug? Um ein Regal aufzuhängen musst du nicht gleich eine Bohrmaschine kaufen. Ein Nachbar kann sie dir sicherlich leihen. Trau dich zu fragen – das funktioniert auch online über Plattformen (s. Schritt 2) oder Facebook-Gruppen. Schau doch mal nach: Free your stuff + Name deiner Stadt. Eine tolle Methode, um ganz unkompliziert nicht mehr benötigte Dinge an einen neuen Besitzer zu übergeben. Und wenn mal was Größeres ansteht oder kaputt ist, findest du professionelle Hilfe in offenen Werkstätten.
 
Schritt 2
Lerne deine Nachbarn besser kennen. Ja, eine gute Nachbarschaft ist für viele Menschen selbstverständlich – wenn man allerdings neu zugezogen ist, braucht es vielleicht eine kleine Starthilfe. Mit Plattformen wie nebenan.de hast du die Möglichkeit, den Kennenlernprozess zu beschleunigen und Gleichgesinnte zu finden. Du brauchst Hilfe, um deinen Kleiderschrank aufzubauen? Du suchst jemanden, der dir das Klavierspielen beibringt? Wie wäre es mit einem Aushang? Du wirst erstaunt sein, wie viele offene und interessante Menschen in deiner Nähe wohnen. 
 
Schritt 3
Eine bessere Welt ist pflanzbar – Dank Urban Gardening! Hier geht es darum, sich mit anderen Menschen zusammenzuschließen und öffentliche Flächen zum Gärtnern zu nutzen. Auf diese Weise werden asphaltierte und heruntergekommene Ecken optisch aufgewertet und für die Gemeinschaft nutzbar gemacht. Auf der Website Anstiftung.de findest du alle Infos zu Community Gardens, City Farms, Nachbarschaftsgärten oder auch Guerilla Gardening.
 

 
Mach mit und schließe dich mit anderen Hobbygärtnern zusammen. In dieser Datenbank findest du Gemeinschaftsgärten in deiner Nähe. Dafür brauchst du nicht zwingend einen grünen Daumen. Belohnt wirst du mit neuem Wissen über Pflanzen, frischer Luft und einem Stückchen Natur in deinem Alltag. 
 
Schritt 4
Neue Gerichte und Leute kennenlernen und dabei die eigene Stadt erkunden. Klingt gut, oder? Dann mach doch mal bei einem Running-Dinner in deiner Nähe mit! Hier werden Vorspeise, Hauptspeise und Dessert von kleinen Teams in unterschiedlichen Wohnungen zubereitet. Um die jeweiligen Gerichte zu kosten, wird also immer die Location gewechselt. Eine tolle Möglichkeit anderen Hobbyköchen über die Schulter zu schauen … Auch eine Food Swap Party mit deinen Freunden ist ein kulinarisches Erlebnis, das Spaß macht!
 

 
Schritt 5
Ganze 40 Prozent unserer Kleidungsstücke hängen ungetragen im Schrank. Mach deinen Freunden und dir selbst eine Freude und organisiere eine Kleidertauschparty. Nützliche Tipps gibt es auf Kleidertausch.de. Eine Checkliste für dein eigenes Event findest du hier.
 
Schritt 6 
Du möchtest dich engagieren, hast aber noch nichts Passendes gefunden? Dann starte doch dein eigenes Projekt! Eine AufräumAktion im Park, ein Grillfest im Hof oder eigenes Garten-Projekt zur Verschönerung deiner Nachbarschaft. Lege einfach los und animiere andere Leute, dazuzukommen. Die MAKE SMTHNG Week ist die perfekte Gelegenheit dafür. Ein Umsonst-Flohmarkt im Gemeindehaus, ein Nähkurs in der Schneiderei deines Vertrauens oder ein Basteltag mit Freunden bei dir Zuhause – du entscheidest, wie dein persönliches Maker-Event aussieht. Mehr Inspirationen und eine Guideline findest du hier.